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Museo della donna

In der permanenten Ausstellung (umfaßt sechs Räume), arbeiten wir exemplarisch. Dabei greifen wir alle zwei, drei Jahre einen Schwerpunkt heraus, den wir - je nach dem, was bei diesem Schwerpunkt geeigneter ist - thematisch oder chronologisch ausarbeiten. Mit der Herausarbeitung von Beispielen wollen wir Zusammenhänge herstellen und aufzeigen.

Die Ausstellung selbst folgt bei uns nicht den Maßstäben des momentan in Mode stehenden Minimalismus im Ausstellungskonzept. Das würde zu unserer Art der Erzählung von Frauengeschichte erstens nicht passen, zweitens auch nicht zu unseren Exponaten, die nicht an sich wertvoll sind und deswegen einzeln gezeigt werden müssen, sondern in ihrer Zusammenschau Zeit-Bilder der jeweiligen Epoche oder Themen-Bilder darstellen. 

Aufgrund unserer Sammlung haben wir den roten Faden mit Mode und Alltagsgegenständen. Wir gehen davon aus, daß die Mode der Spiegel der Gesellschaft ist und interpretieren aufgrund ihrer verschiedensten Spielarten den Zeitgeist der jeweiligen Epoche. Desgleichen gilt für die Alltagsgegenstände. Jeder Gegenstand, der im Haushalt eingeführt, jede Tätigkeit, die in einer bestimmten Zeitepoche begonnen wurde (z.B. die ersten typischen Frauenberufe oder der Leistungssport für Frauen in den 20ern), ist verbunden mit bestimmten Hoffnungen und Zielen. Wir können im nachhinein untersuchen, ob diese Hoffnungen berechtigt, die Ziele, die mit diesem oder jenem Alltagsgegenstand verfolgt wurden, erreicht worden sind.     

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